ISKCON-Struktur

Wer ist wer ?

His Divine Grace A.C. Bhaktivedanta Swami Prabhupada ist der ermächtigte Vertreter für die weltweite Verbreitung der Hare-Krishna-Bewegung. 1966 gründete er zu diesem Zweck die International Society for Krishna-Consciousness (ISKCON), die von einem internationalen Führungsrat, der Governing Body Commission (GBC) geleitet wird.

His Divine Grace A.C. Bhaktivedanta Swami Prabhupada
His Divine Grace A.C. Bhaktivedanta Swami Prabhupada

 

Ravindra Svarupa dasa
His Grace Ravindra Svarupa dasa
Der Führungsrat der ISKCON ernennt für jeden Teil der Welt leitende Sekretäre, die dort für das gesunde Wachstum der Hare-Krishna-Bewegung verantwortlich sind. Für Deutschland, Dänemark, Österreich und Liechtenstein ist das seit 1998 Ravindra Svarupa dasa, ein erfahrener Schüler von Shrila Prabhupada, der in ISKCON schon wichtige Weichenstellungen bewirkt hat. Besonders beliebt ist er wegen seiner Treue zur Tradition und seiner tiefsinnigen Präsentation krishna-bewusster Inhalte. Er stammt aus den USA, ist Doktor der Philosophie und leitet seit den 70er Jahren eine Hare-Krishna-Gemeinde in Philadelphia. Da er in seiner Kindheit teilweise in Deutschland gelebt hat, fühlt er sich hier wohl und ist unermüdlich damit beschäftigt, sich der Anliegen der Hare-Krishna-Gemeinden anzunehmen.
 
Dina Sharana Mataji
His Grace Dina Sharana Mataji
Seit 2002 engagiert sich Dina Sharana Mataji, eine sehr entschlossene Schülerin von Shrila Prabhupada, für die Konsolidierung der ISKCON in Deutschland, die seit 1998 durch den spektakulären Abgang einer charismatischen Führungspersönlichkeit, Harikesa Swami, durch schwere Zeiten ging. In Deutschland bilden die Leiter der örtlichen Hare-Krishna-Zentren einen Nationalrat. Dina Sharana vertritt hier die ISKCON-Gemeinde Wiesbaden. Darüber hinaus wurde sie von diesem Nationalrat gebeten, die ISKCON Deutschland auf europäischer Ebene zu vertreten. Neben dem internationalen Führungsrat der ISKCON gibt es nämlich noch den europäischen Rat der ISKCON (Euro-GBC). Im Frühjahr 2009 wurde Dina Sharana Mataji zum Mitglied des internationalen Führungsrates der ISKCON (GBC) berufen. Sie leitet nun zusammen mit Ravindra-svarupa prabhu die Geschicke der ISKCON in Deutschland und Österreich. Der GBC hat sie darüber hinaus auch für die Leitung der ISKCON in der Schweiz berufen.


PIONIERGEIST UND DIE NEBENEFFEKTE

Die Hare-Krishna-Bewegung wurde nach dem Verscheiden von Shrila Prabhupada von recht jungen und noch relativ unerfahrenen Devotees fortgeführt. Bei all diesem Enthusiasmus wurden oft soziale Belange vernachlässigt. Auch erwiesen sich einige Vorhaben als überdimensioniert und nicht sorgfältig durchdacht. In Deutschland wurde dies besonders sichtbar, als ein großer Pionier der Hare-Krishna-Bewegung, Harikesa Swami, wegen Überlastung seine Führungspositionen aufgab und sich zurückzog, nämlich im Herbst 1998. Dies war ein einschneidendes Erlebnis nicht nur für ihn, sondern für alle, die ihm vertraut waren. Viele traten in seine Fußstapfen, um einige Gänge zurückzuschalten. Dies führte zu einer Schwächung zumindest des nach außen gerichteten Missionsgeistes. Damit gerieten auch besonders die größeren Hare-Krisha-Projekte in Schwierigkeiten.

Wer sich für diese Materie interessiert, möge folgende Seite aufrufen: http://www.idsaf.de

Es ist besonders Ravindra Svarupa und Dina Sharana zu verdanken, dass das Schiff in Deutschland nicht untergegangen ist. Vielmehr gibt es wieder viel Grund zur Hoffnung. Die Fehler der Vergangenheit werden nicht verdrängt sondern - wie beispielsweise vorbildlichst in den USA im Zusammenhang mit dem Missbrauch von Kindern - aufgearbeitet.